Weingut Piewald

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Spitzer Graben


Hinter Spitz


Oft wird vergessen, dass sich hinter dem 1000-Eimer Berg, dem Spitzer Wahrzeichen, noch ein Stück Wachau befindet. Eine kurze Fahrt den Spitzer Bach entlang, die Ottenschlager Straße hinauf oder ein Spaziergang am Schloss und an der Spitzer Kirche vorbei und über den Setzberg und man befindet sich in den Weingärten des Graben. Die Hügel werden höher, die Vegetation wird waldiger, dreht man den Kopf ist man im Waldviertel. Man befindet sich, das merkt man schnell, in der anderen Wachau. Hier herrscht Ruhe. Ein paar Meter nur ist der Fluss weg und doch scheint eine imaginäre Barriere den Spitzer Graben von ihrem populären Part zu trennen. Doch was man hier hinten bei uns finden kann, lohnt sich allemal für einen Ausflug, es spricht aber auch nichts dagegen, die Optionen des Grabens auszuschöpfen und ein paar Tage mehr dranzuhängen.


Wege durch die Weingärten


Als wir vor ein paar Jahren die MARIVINO ins Leben riefen, galt es zum einen unsere Weine und Marillenbrände einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Zum anderen ging es aber auch darum den Graben und seine Attraktionen neu zu positionieren. Die Anlage des Panoramaweges, die Fortführung des Wachauer Welterbesteigs gehörte dabei zu unseren vorrangigsten Aufgaben. Gleich hinter Spitz geht es in die Weingärten, einen grüner Ozean,  der anfangs den ganzen Weg säumt. Dicke Stöcke, alt und krumm, versuchen sich ihren Weg durch die Steinschichten zu sprengen, einzelne Wurzeln ragen aus den Trockensteinmauern. Die geben den Weg vor, der sich über die Weingärten hoch schlängelt, immer höher und in den Wald hinein. Dazwischen wächst Flughafer, Mohn und Federgras, es finden sich aber auch immer wieder Hütten, in denen gelegentlich Verpflegung wartet, stets jedoch Informationen: über die Mauern, die Reben, den Trockenrasen und alles, was einem sonst noch im Spitzer Graben erwartet.


Was es sonst zu sehen und zu tun gibt


Der Spitzer Graben bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten. Zudem wird gerne und viel gefeiert.

  • Man macht keinen Fehler, wenn man neben den Wanderschuhen auch noch Radtrikot mitnimmt. Allerdings hat Fahrradfahren im  Graben wenig mit dem gemütlichen Dahinbummeln an der Donau zu tun. Die Strecken bei uns eignen sich vielmehr für Mountainbiker und selbst die sollten in Form sein.
  • Der Jauerling prägt und bestimmt die westliche Wachau. Im Winter führt  ein Schilift die Pisten hinauf, im Sommer kann man ihn entweder zu Fuß besteigen oder mit dem Auto auf seinen Gipfel fahren und über die Donau bis nach Melk und Göttweig schauen.
  • Über kleine Dörfer führt der Weg bis nach Mühldorf, wo man einen Abstecher in die aus dem 10. Jahrhundert stammende perfekt renovierte Burg Oberranna werfen kann.
  • In unmittelbarer Nähe finden sich eine Menge Buschenschanken, von denen stets mindestens eine geöffnet hat.
  • Wachauer Weinfrühling, Marillenkirtag, Fronleichnam, das Spitzer Graben Fest und der Weinherbst bilden den großen Rahmen, zwischen dem auch immer wieder kleinere Feste beste Unterhaltung und tiefe Einblicke in die kulinarische und kulturelle Welt der Wachau bieten.
  • Zu guter Letzt sind Spitz (2km), die Donau (3km), Dürnstein (14 km), Melk (20km) Krems (22km), das Waldviertel und selbst Wien (100km) schnell und bestens erreichbar.